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Vorbereitung | Durchführung


Wir tanzen eine Mühlenreise

Die Mühlenfahrt stand an, was lag da näher als ein neues Projekt. Und weil Kinder sich nun mal gern bewegen (ein Kind antworte auf die Frage, aus welcher Kita wir denn kämen, sogar schon einmal „Kinderbewegungsstätte“) stellten wir den Kindern folgende Frage zur Abstimmung:

Wie wollt ihr die Mühlenfahrt erforschen: turnend oder tanzend oder Theater spielend?

Nach der Abstimmung stand fest: Wir tanzen eine Mühlenfahrt.

Jetzt erst einmal überlegt, wie und wo tanzt man, mit wem und was braucht man eigentlich dazu. Die Ideen der Kinder reichten über:

  • man braucht schnelle und langsame Musik bis hin zu ohne Musik kann man auch tanzen
  • manche Eltern tanzen zuhause und manche auf dem Eltern-Kind-Café
  • man tanzt allein oder zu zweit oder mit vielen
  • man tanzt wild und ruhig
  • erst fangen die Füße an zu tanzen und dann die Beine und dann der Bauch und dann der Rücken und dann die Arme und dann der Kopf
  • und die Augen können auch tanzen.

Dann noch einmal überlegt, was gibt es alles in der Mühle, was wurde im letzten Jahr dort gemacht und was waren die Höhepunkte. Was kam da nicht alles zusammen:

  • Spinnen und Frösche und das Reiten auf Karacho
  • Hamburger und Spaghetti mit Tomatensauce
  • der Besuch des Schwimmbads und der Waldschule
  • das Trampolin und das Lagerfeuer
  • das Hüpfen auf den Strohballen und das Schaukeln in der Küche
  • natürlich der Reisebus und noch vieles mehr.

Und weil Fasching anstand, dekorierten wir unsere Räume erst einmal tageweise und feierten Fasching.

Fasching

Wir kleben mit verbundenen Augen einen Schwanz an das Pferd.

Tanzen gehört natürlich auch dazu.

Zum Nachtisch gab es leckere Apfel-Mohrrüben-Raupe.

Was versteckt sich da? Ich glaub ich weiß es. Es ist ein....

Und hier rollt der Reisebus auf der Autobahn.

Ich bin gespannt, was sich im Bauch der Schildkröte versteckt. Ist es Ketchup? Oder Gurke? Oder etwa doch Honig?

Ich guck mal nach!

Und ich esse einfach alles auf!

Puh, so ein Hamburger ist soooo schwer, da braucht es vier Hände zum tragen.

Das Hüpfen auf dem Trampolin erinnert mich an die Mühle.

Die Strohballen zu zweit tragen ist ziemlich schwierig, es braucht gute Absprachen, damit der Strohballen nicht auseinanderfällt.

Am Lagerfeuer machen wir uns Marshmellows.

Mmmmh lecker!

Am Ende des Tages geht es los, den Schatz zu finden. Hier im Waschsalon soll er sein?

Doch nicht etwa in der Waschmaschinentrommel?

Ich habe ihn gefunden. Da steht mein Name drauf.

Ich puste was das Zeug hält.

Ein toller Schatz!


Den An-und Abfahrttag gab es zusammen, da waren die Höhepunkte recht schnell klar: der Reisebus musste her und unbedingt ein Pferd und eine Kutsche und Nudeln mit Tomatensoße. Also begannen wir mit der Arbeit: zuerst das Pferd. aber woher nehmen, wenn kein echtes in der Kita ist? Genau, wir bauten uns eines aus Wolle, Kartons und Klopapierrollen! Das Pferd ist nun auch da, wo es eigentlich hingehört: bei Katja, denn bei ihr gehen wir auf den Mühlenreisen reiten.

Da es am ersten Abend Nudeln mit Tomatensoße gibt, haben wir natürlich einen Nudelteller mit Soße hergestellt. Mmmmh, lecker, Nudeln!

Und weil wir ja nicht mit dem Zug, sondern mit Bus und Benz gefahren sind, durften auch diese nicht fehlen.

Aber Moment! Zuerst will ja der Koffer gepackt werden! Was gehört denn da rein?

Socken, eine Regenhose, Unterhemden, Unterhosen, eine Mütze, Handschuhe, Hausschuhe, Schwimmflügel, Badehose und noch viel, viel mehr. Um nichts zu vergessen, hingen wir alles auf eine Wäscheleine, so dass wir täglich daran erinnert wurden, was wir auf der Reise brauchen würden. Daraus machten wir dann zu Fasching gleich ein Kofferpackspiel! Hihi.

Außerdem wurde aus einem großen Kasten ein Bus "gezaubert", mit dem wir tatsächlich fahren konnten. Und weil das Zaubern so gut klappte, machten wir damit gleich weiter. Wir verzauberten uns schnell noch in Pferde und tanzten einen Pferdetanz. Magische Zeiten waren das am Faschingstag, weil wir auch einen Schatz tanzend gefunden haben!


Für den zweiten Tag der Mühlenreise gestalteten wir aus verschiedenen Materialien Tiere- deren Lebensraum und Situationen, die den zweiten Tag zu einem besonderen Tag werden lassen.

Es entstanden aus der Annäherung von Bewegungen und Liedern  folgende Tiere und andere „Kleinigkeiten“:

  • Schnecken ( aus Käseschachteln und Glitzersteinen und Pfeifenreinigern)
  • Bienen ( aus alten / leeren Waschpulverbehältern und Krepppapier )
  • Frösche ( als Abdruck der Hände und Füße der Kinder mit Fingerfarben)
  • Wiesen und Wasser ( Pappen, Wachsstifte und Seidenpapier)
  • Sandberg ( Pappe und Seidenpapier)
  • Badewanne ( Pappe und Wachsstiften)

Da das abendliche Baden immer wieder Thema bei den Kindern gewesen, denn es ist ein Highlight am zweiten Abend mit der besten Freundin oder dem besten Freund baden zu gehen, musste es natürlich auch zum Faschingsfest wieder auftauchen und da gab es dann folgende Spiele:

  • Fische – Angeln aus der Badewanne
  • Mit einem Schwungtuch, das Wasser darstellen.
  • Bienen – Stech- Fang- Spiel- einer ist eine Biene, die anderen flüchten, wen die Biene sticht, ist auch eine Biene, bis keiner mehr gestochen werden kann.
  • Einen Schatz in der Dunkelheit mit einer Taschenlampe suchen und finden.
  • Mit einem Sandsäckchen auf dem Kopf als Frosch zu einem Ziel hüpfen

Für den dritten Tag ergaben sich als Höhepunkte das abendliche Hamburger Essen, der Besuch der Waldschule, wo es unter anderem eine Schildkröte und einen Waschbären zu bestaunen gibt, und immer wieder spannend, die Spinnen, die dort überall entdeckt werden. Und los ging es mit Schaumstoff, Kartons, Papprollen, Zeitungspapier, Wolle und und und. Und all das wurde gleich als Spiel zum Fasching benutzt, da gab es:

  • den Hamburger Paarlauf, da durfte keine Zutat auf dem Weg verloren gehen
  • den Strohballen - Parcour für zwei
  • die Fühlschildkröte, in deren Bauch sich viele Hamburgerzutaten erfühlen ließen
  • den Strohballen – Zielwurf
  • das Hüpfen auf dem Trampolin

Am  vierten Tag der Mühlenfahrt gab es mehrere Höhepunkte:

Wir haben eine der beiden Schwimmbadrutschen gemalt und die zweite Rutsche aus unserer Bank so genutzt, dass wir auf die große blaue Matte rutschen konnten. Dabei war die blaue Matte natürlich das Schwimmbecken!

Das Lagerfeuer haben wir mit passenden Kreppbändern und einer roten Lichterkette so gestaltet, dass es besonders im dunklen Raum aussah wie ein echtes Feuer!

Zu Fasching haben wir an Stöckern auch Marshmellows gegrillt, so wie es auf der Mühlenfahrt stattfindet.

Mit einer Taschenlampe haben wir in einer dunklen Ecke (die war der Keller der Mühle) nach Mäusen gesucht und dabei leckere Gummibärchen-Mäuse erspäht.

Zum Faschingsfest verkleideten sich alle zum Thema „Mühlenfahrt“. Da gab es unter anderem Blumen und Schmetterlinge, einen Grashalm, die Sonne, eine Schildkröte, den Reisebus, ein Pferd, zwei Hasen, Katzen, ein Handtuch, und, und, und.

Da auf jede Mühlenfahrt natürlich eine Schatzsuche gehört, haben wir auf unserem Faschingsfest jedes Kind mit kleinen Schatzkarten ausgestattet. Somit konnte jedes Kind „jeden Tag“ der Mühlenfahrt noch einmal erfahren, und dafür Stempel auf der Schatzkarte sammeln.

Als alle Kinder ihre Schatzkarte voller Stempel hatten begann die Schatzsuche. Der Schatz wurde übrigens in einem Waschsalon entdeckt…! ;-)


Nachdem Fasching vorbei war, ging es ans Tanzen.

Die Kinder wählten den Tag aus, den sie tanzen wollten und in demokratischer Absprache entstanden vier Trupps mit Altersmischungen, so dass sich in jedem Trupp geübte Reisekinder einfanden, die den noch ungeübten Reisekindern genau erklären konnten, was man auf einer  Mühlenfahrt an welchem Tag erleben kann. Als Erstes klärten die Kinder in den jeweiligen Trupps was sie tanzen wollten.